"Deine Nahrung sei Deine Medizin - und Deine Medizin sei Deine Nahrung!" empfahl schon Hippokrates vor ca 2500 Jahren in Griechenland. Dieser satz hat seither nichts von seiner Richtigkeit verloren.

In der heutigen Gesellschaft haben sich die Ernährungs- und Essgewohnheiten jedoch erheblich verändert. Es bleibt kaum genügend Zeit, um genussvoll zu essen. Die Mahlzeiten werden gar nicht mehr als wohlschmeckend wahrgenommen. "Fast food" hat individuell zubereitete Speisen vielfach ersetzt, und das Essen kommt nicht selten aus der Mikrowelle. Darüber hinaus verfälschen Konservierungsstoffen, Geschmacksverstärkern und Farbstoffen, die Zutaten und belasten unseren Darm. Unsere Nahrung sollte saisonal, regional und Biologisch sein. Deswegen reicht es auch nicht, nur über unsere Ernährung nachzudenken, ohne die Darmflora miteinzubeziehen, die die Nahrung ebenfalls mit aufnimmt.

Und: Von erheblicher Bedeutung ist, dass die gemeinsame Mahlzeit als Gemeinschaft-stiftende Einrichtung immer mehr verschwindet. Oft essen wir alleine, lesen dabei oder -besonders abstrus- sehen im Fernsehen aufwändige Kochprogramme.

So wird aus dem Essen aus Leidenschaft nicht selten ein Essen, das Leiden schafft!

Gängige Ernährungsfehler:

  • zu oft
  • zu schnell
  • zu viel
  • zu spät abends
  • zuviel Kohlehydrate (Zucker)
  • zu wenig Flüssigkeit (Wasser oder zuckerfreie Getränke)

Risken des Übergewichtes sind
Gelenkprobleme, metabolisches Syndrom mit Diabetes mellitus, arterieller Hochdruck, Herzinfarkt, Schlaganfall, deutlich erhöhtes Krebsrisiko, Hautprobleme, Lymphabflussstörungen usw.

Der Begriff der Esshygiene
In der Biomed - Praxis empfehle ich allen Ratsuchenden zunächst eine Esshygiene. Dabei soll darauf geachtet werden, beim Essen weder fernzusehen noch zu lesen. Beim Mittagessen sollten das Besteck nach jedem Happen aus der Hand legen werden. Gleichzeitig ist darauf achten, jeden Biss mindestens 15 mal zu kauen. Auf diese Weise wird zu hastiges Schlingen vermieden. Ebenfalls ist es wichtig, das Essen niemals mit Flüssigkeit herunter zu spülen - denn dies verhindert eine optimale Verdauung und Aufnahme der Nahrungsinhaltsstoffe. Essen in Ruhe und mit Konzetration auf das Essen ist die Basis einer gesunden Ernährung.

Individuelle Ernährungsumstellung
Ich rate zu keiner spezielle Diät, sondern zu einer langfristig einzuhaltenden Ernährungsumstellung, die individuell gestaltet ist. Denn unsere Gene und damit unsere individuelle biologische Existenz sind ebenso unterschiedlich wie unser Aussehen, unsere körperlichen und seelischen Belastungen, unsere Erziehung und unendlich viele weiter Aspekte unserer Person.

Kein Mensch ist wie der andere, auch nicht in Bezug auf seinen Stoffwechsel.

Die Umstellung der Ernährung bringt ihren Stoffwechsel wieder in Schwung. Dazu soll die Kost regional, saisonal und "bio", sprich naturbelassen ausgewählt werden. Sie soll reich an Vitaminen, Basen und Antioxidantien und leicht verdaulich sein. 40 bis 45% Fett, 20 bis 25% Eiweiß und 30 bis 40% Kohlenhydrate sind eine optimale Zusammensetzung. Zahlreiche Nahrungsmittel wie Süßigkeiten sowie stärkehaltige Produkte (Nudeln, Pizza, Brot, Kartoffeln) sollen möglichst gemieden oder wenigstens nur maßvoll verwendet werden. Denn die Zucker-Programmierung des Gehirns ist nur schwer wieder rückgängig zu machen. Die Nahrung sollte also vielfältig, vollwertig, arm an Fleisch und gesättigten Fettsäuren, sowie frei von unnötigen Zusatzstoffen sein.

Angesichts der Erkenntnisse, das sogenannte freie Radikale, hervorgerufen durch Nikotin, Bestrahlungen, Chemotherapeutika, auch andere Medikamente, Umweltgifte, physischen und psychischen Stress, latente Entzündungsprozesse ständig unseren Organismus bedrohen, muss die Nahrungsergänzung mit Mikronährstoffen neu überdacht werden. Zum Schutz unserer zellulären Kraftwerke (der Mitochondrien) empfiehlt sich daher ein dauerhafter und den Belastungen angepasster Verzehr antioxidativer Nahrungsergänzungsmittel.

Pflanzliche Lebensmittel wie Gemüse, Obst und Beeren sind wichtige Lieferanten von Antioxidantien. Dies enthalten neben Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffe, auch so genannte sekundäre Pflanzenstoffe.

Einige Beispiele seine hier genannt:

  • Lycopin aus Tomaten,
  • Anthocyane aus Weintrauben,
  • Katechine aus grünem Tee,
  • Polyphenole aus Granatapfel,
  • Flavonoide aus Kakao.

Liegen entsprechende Erkrankungen, Allergien oder Nahrungsunverträglichkeiten vor, müssen diese selbstverständlich bei der Beratung und im Alltag entsprechend berücksichtig werden. So gibt es Menschen mit Laktoseintoleranz (ca. 75% der erwachsenen Weltbevölkerung), mit Glutenintoleranz (einer von 200 Menschen) sowie Fruktoseintoleranz. Somit kann es nicht die eine Diät für alle geben.

Finden Sie mehr Informationen zu:

  • Laktoseintoleranz
  • Fructoseintoleranz
  • Glutenintoleranz
  • Histaminintoleranz

Zusätzlich gibt es noch die umstrittene IgG-vermittelte Nahrungsmittelreaktion. Obwohl Allergologen es bezweifeln, so sprechen verschiedene Erkrankungen für einen Zusammenhang. Die IgG vermittelte Unverträglichkeit tritt verzögert auf und erst beim wiederholten Verzehr und ist allein schon deshalb schwer feststellbar. Ursächlich hierfür ist die vermehrte Durchlässigkeit der Darmbarriere. Jedoch sind die handelsüblichen Tests auch mit einer gewissen Vorsicht zu geniessen. Es kann nicht das Ziel sein, gar nichts mehr zu essen, sondern möglichst alles, aber in einer sogenannten Rotationsdiät. Soll heißen: Niemals an 2 Tagen hineinander dasselbe Lebensmittel.

Blähungen, Völlegefühl und/oder Bauchschmerzen können auch durch einen Mangel an Verdauungsenzymen und /oder Gallensäuren verursacht sein. Dadurch ist die Fett- Eiweiß- oder Kohlenhydratverdauung gestört und es landen vermehrt Fette, Eiweisse oder Kohlenhydrate im Dickdarm. Dort kommt es dann zu Blähungen und Bauchschmerzen.

Richtige Ernährung ist substanziell wichtig.
Ein gesundes, ausgeglichenes Essen ist eine der Grundvoraussetzungen für ein gesundes Leben. Die korrekte, angepasste Ernährung ist aber auch bei vielen Krankheiten die Basis jeder Therapie. Und auch hinsichtlich der Ursachen gibt es Zusammenhänge zwischen Ernährung und Herzerkrankungen, Krebs, Diabetes mellitus, arteriellem Bluthochdruck, allen rheumatischen Erkrankungen, Allergein, Hauterkrankungen, Reizdarmsyndrom und chronischen Schmerzen.

Bewegung gehört dazu.
Um Erfolg bei einer Gewichtsreduktion zu haben, sind Bewegung oder Sport nötig. Und zwar ausdauernd und regelmäßig. Bringen Sie wieder Bewegung in Ihr Leben, möglichst täglich für mindestens 30 Minuten!

Entspannung regeneriert die Kräfte
Sorgen Sie für Entspannung und Ausgeglichenheit: durch Autogenes Training, progressive Muskelentspannung nach Jacobson, Yoga oder Meditation. Manchmal tut es einfach gut, wenn Sie sich hinsetzen und ruhige Musik hören. Auch ausreichend Schlaf (6-8 Stunden) gehört dazu.

Stress reduzieren
In jeder Hinsich sollte Stress vermieden werden, sowohl beim Essen, als auch sonst.

Falls erforderlich: Ausgleich des Säure - Basen - Haushaltes
Sind die Säuren - Basen - Verhältnisse im Körper ausgeglichen, gewährleistet das eine ungestörte Stoffwechselarbeitt. Dazu muss man wissen, dass besonders Eiweiße können nicht ohne Rückstände verbrannt werden. Sie hinterlassen Säuren, die im Gewebe eingelagert werden, wenn die Ausscheidungsorgane überlastet sind. So verlangsamt sich der Stofffwechsel, eine reibungslose Fettverbrennung wird verhindert und basische Mineralstoffvorräte werden verbraucht.

Um den Säure-Basen-Haushalt zu ordnen, wird in der BioMed - Praxis Dr. med. Martin Zeller durch die kurzfristige Gabe von Infusionen die Ausscheidung und ein ungestörter Lymphfluss angeregt. Anschließend sorgt die Ernährungsumstellung selbst für einen ausgeglichenen Säure-Basen- Haushalt.

Unter Umständen ist eine Darmsanierung notwendig.
Bei vielen Patienten ist die Darmflora aus ihrem natürlichen Gleichgewicht geraten. Deshalb empfehle ich in der Biomed - Praxis ergänzend eine Stuhlflorauntersuchung.

Ergänzung von Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen je nach individuellen Bedarf
In der Biomed Praxis gehört neben der Ernährungsberatung häufig eine Ergänzung von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen im Sinne der "orthomolekularen Medizin"(Vitalstoffmedizin) zu den sinnvollen Maßnahmen. Beispielsweise findet sch bei vielen Patienten ein Mangel an Vitamin D, der ausgeglichen werden sollte.

Kontaktdaten

Dr. med. Martin Zeller

Am Rutenwall 18-20

46535 Dinslaken

Tel.: 0176-63754802
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Website: www.dinslaken-biomed.de

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