Was versteht man runter Eigenbluttherapie?
Bei der Eigenbluttherapie handelt es sich um eine unspezifische Reiztherapie (Umstimmungstherapie), bei der körpereigenes, aus der Vene entnommenes Blut mittels einer Spritze wieder in den Körper zurückgespritzt wird. Dabei kann das Blut durch homöopathische Arzneimittel aufbereitet werden oder unverändert bleiben. Ziel der Eigenbluttherapie ist die Aktivierung der körpereigenen Abwehrkräfte sowie die Steigerung des allemeinen Stoffwechsels.

Es gibt verschiedene Formen der Eigenbluttherapie
Bei der klassischen Eigenbluttherapie werden natürliche Heilungsvorgänge, wie beschrieben, durch eine gezielte Reiztherapie verstärkt. Spritzt man einem Patienten wenige Millimeter seines eigenen, für ihn individuell (mit homöopathischen Komplexmitteln) aufbereiteten venösen Blutes in den Oberarm- oder Gesäßmuskel, bewirkt das eine Immunstimulierung und Stoffwechselaktivierung. Die Reaktionen ähneln hierbei einer Entzündung. Die aktivierten Abwehrkräfte verbessern die Fähigkeit des Organismus zur Selbstheilung. Durch die Wiederholung des Reizes – eine Eigenbluttherapie besteht immer aus mehreren Sitzungen - "lernt" der Körper, auf zum Beispiel Pollen oder Krankheitserreger angemessen zu reagieren.

Eine weitere Form dieser Behandlung, die Eigenblutherapie nach Hedwig Imhäuser, ist bestens für Kinder geeignet. Dabei ist wiederholtes Stechen nicht erforderlich. Aus dem Finger, dem Ohrläppchen oder der Vene wird lediglich einmalig ein Tropfen Blut entnommen. Nach von der Entwicklerin dieser Therapieform genau festgelegten Regeln werden hieraus homöopathische Tropfen hergestellt. Diese Tropfen werden nach einem bestimmten Schema über längere Zeit oral verabreicht, also geschluckt, nicht gespritzt.

Die Eigenblutstufenherapie, nach ihrem "Erfinder" auch als Reckeweg-Eigenbluttherapie bekannt, ist eine besondere Form der Eigenblutbehandlung. Es handelt sich um eine Kombinationsbehandlung von Eigenblut mit homöopathischen Komplexmitteln. Diese Mischung wird über merere Stufen potenziert und anschließenden reinjiziert. Nach Reckewegs Lehrmeinung sind Krankheiten sinnvolle biologische Reaktionen des Organismus, die der Ausleitung von Homotoxinen dienen. Homotoxine sind Giftstoffe, die entweder von außen in den Organismus eindringen oder im Stoffwechsel anfallen. Therapeutisch können antihomotoxische Heilmittel eingesetzt werden, um diese Toxine auszuleiten.

Die Eigenblutstufentherapie besteht demnach aus der Kombination einer potenzierten Eigenbluttherapie beziehunsweise Nosode (homöopathische Zubereitung aus pathologischen Material wie Krebszellen oder Eiter etc.) mit antihomotoxischen Heilmitteln.

Die Wirkung der Eigenblutherapie erklärt sich aus der Anregung der Immunantwort durch Eiweißbestandteilen, die aus den zerfallenden Blutbestandteile stammen.

Bewährte Indikationen aller Eigenbluttherapien sind:

  • akute und chronische Infektionen,
  • Immunstimulation bei allgemeiner Abwehrschwäche,
  • Allergien,
  • Mykosen (Pilzinfektionen),
  • Neurodermitis, Ekzeme, Akne,
  • Asthma bronchiale,
  • Akute und chronische Infektionen,
  • Degenerative Prozesse (z.B. rheumatische Erkrankungen - z.B. Arthrose)
  • Rekonvaleszenz nach schwerer Erkrankung.

Kontaktdaten

Dr. med. Martin Zeller

Am Rutenwall 18-20

46535 Dinslaken

Tel.: 0176-63754802
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Website: www.dinslaken-biomed.de

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